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martedì 24 marzo 2009

REVIEW ON 'METALZONE.DK' (Denmark)

ZIPPO - The Road To Knowledge

4/6

Zippo er et progressivt stoner/psykedelisk rock band fra Italien, der nu udgiver deres andet album; ”The Road To Knowledge”. Skiven har frit hentet inspiration fra bogen ”The Teachings of Don Juan” fra 1968 af Carlos Castaneda og allerede her siger det lidt om bandets karakter og kreative muligheder. De kreative ideer var åbenbart ikke i fokus, da der blev fundet bandnavn.Da jeg først fik skiven i hånden, håbede jeg på, at genren var mere Orange Goblin/Nebula stoner rock, men må erkende at bandet er gået mere i retning af den psykedeliske og stemningsmæssige. Dette er dog ikke direkte en dårlig ting, men man er vel metal fan. Numrene på ”The Road To Knowledge” er meget forskellige, både i brug af instrumenter og stemning. De skifter imellem det råt udtryk til det meget stemningsfyldte, f.eks. virker et nummer som ”Lizards Can’t be Wrong” rimelig kedeligt og ligegyldigt, mens næste skæring ”El Enyerbado” er meget mere energisk og råt. Den alsidighed er kærkommen på enhver skive, og det giver masser af indtryk til lytteren, men her må jeg indrømme at det kan blive en anelse kedeligt, når de bruger for mange akustiske elementer og nærmest går i indianer-trance-mode. Skiven er uforudsigelig og egentlig godt gennemført. Produktionen er ren og tydelig, hvilket er et absolut plus i denne genre. Vokalerne er ligeledes helt fremme i billedet både i de stille numre, men så sandelig også når der bliver rocket ud i de hurtigere rock’n’roll numre.Dette er bestemt et godt album – uden tvivl, men for at få en super karakter fra undertegnede skal der flere tungere numre indover, for det kan de.Zippo kan for de nysgerrige i øvrigt opleves den 2. april i Kolding og den 5. april i København. Se vores kalender for nærmere info.Anbefalede tracks: ”Chihuahua Valley”, ”El Enyerbado”, "The Smoke of Diviners"

Wind
www.metalzone.dk

lunedì 23 marzo 2009

REVIEW ON 'METAL-INSIDE.DE' (Germany)

ZIPPO - The Road To Knowledge

Italienische Rockbands sind ja eher für eingängigen und cleanen, im schlimmsten Fall auch melodramatischen Mainstream-Sound bekannt. Die 2004 gegründeten ZIPPO widerlegen dieses Klischee mit ihrem neuen und zweiten Album jedoch gründlich. Diese Scheibe ist nämlich ein ordentlicher Brocken. Metal trifft auf Rock und Stoner, dazu gesellt sich ein starker psychedelischer Einschlag. Hauptsächlich wird düster und schwer groovend gerockt, zwischendurch gibt es aber auch wilde Ausbrüche, melodische und ruhige Parts sowie trippige Instrumental-Passagen. Die Instrumentierung ist stellenweise ebenfalls unkonventionell, so werden u. a. auch Akustik-Gitarren, Hammond-Orgel und Banjo eingesetzt. Dazu bedienen die Vocals die gesamt Bandbreite von geflüstert über monoton meditativ bis geschrien. Nach ein paar Songs schließlich bekommt man den Eindruck, dass die Jungs entweder komplett wahnsinnig sind oder – was wohl wahrscheinlicher ist – jede Menge Drogen mit im Spiel waren. Spätestens bei den repetetiven Meditationsgesängen in „Lizards Can’t Be Wrong“ fragt man sich, welche Tripps die Jungs bei den Aufnahmen geschmissen haben. Dafür spricht auch, dass es sich bei „The Road To Knowledge“ um ein Konzeptalbum handelt, dessen Texte auf dem umstrittenen Buch „Die Lehren des Don Juan“ von Carlos Castaneda basieren, in welchem der Autor über seine Drogenexperimente bei den Yaqui-Indianern in Mexiko schreibt. Was man der Band in jedem Fall zugute halten muss: Sie spielt ihre Musik von vorne bis hinten mit einer Energie und Intensität, dass man unweigerlich in ihren Bann gezogen wird, und an jeder Ecke lauern Killer-Riffs, die alles wegbraten. Dazu ist die Produktion an genau den richtigen Stellen brachial und lässt an anderen wieder genügend Raum, um schönste Wüstenwind-Atmosphäre entstehen zu lassen. Trotzdem wird es irgendwann zu viel des Guten. Sollte man beim Hören gerade zufällig unter Drogeneinfluss stehen, werden die psychedelischen Lärm-Gewitter vermutlich eine Offenbarung sein, aber nüchtern ist das auf Dauer einfach zu heftig. Fans von Bands wie ORANGE GOBLIN oder den QUEENS OF THE STONE AGE sollten sich das Werk trotzdem mal zu Gemüte führen.

(jan)
www.metal-inside.de

lunedì 16 marzo 2009

REVIEW + INTERVIEW ON 'LEGACY' (Germany)



























LEGACY
März/April 2009 > n. 59






















REVIEW + INTERVIEW ON 'SLAM' (Germany)



























SLAM Alternative Music Magazine
März/April 2009 > n. 42




















REVIEW ON 'BURNYOUREARS.DE' (Germany)

ZIPPO - The Road To Knowledge

8/10

Und wieder mal ein Konzeptalbum. Heute „The Road To Knowledge" der Italiener ZIPPO. Bei der Konzeption der dreizehn Songs (zehn sogenannte „Main Chapters" und drei „Interludes") ließ sich die bärtige Bande von dem immer noch relativ umstrittenen Buch „Die Lehren des Don Juan" des Anthropologen Carlos Castanedas inspirieren. In dem Werk lässt sich der Erzähler auf die Kultur der in Mexiko beheimateten Yaqui-Indianer ein, und erlebt dort die „nicht-alltägliche Wirklichkeit". Das hierbei natürlich auch der Gebrauch von halluzinogenen Substanzen eine gewichtige Rolle spielt, dürfte vorrangig der Grund für die wissenschaftlichen Kontroversen sein, die das Buch zur Zeit der Veröffentlichung im Jahre 1968 auslöste.
Und auch ZIPPO - so glaubt man zumindest, lässt man sich auf diesen einstündigen Trip ein - haben während der Produktion ihres zweiten Longplayers vom ein oder anderen Zeug genascht. Das dies allerdings in keiner Weise die Qualität und Außergewöhnlichkeit dieses psychedelischen Bastards aus Stoner Rock, Progressive Metal und Ambient beeinflusst hat, stellt sich beim ersten Hördurchgang ziemlich schnell heraus.
Lange habe ich keine Platte mehr gehört, die in sich selbst so stimmig und durchdacht scheint, und trotzdem mit jedem Titel abwechslungsreich und ansprechend daherkommt. „The Road To Knowledge" nimmt den Hörer auf eine höchst melancholische, bisweilen sogar arg verstörende Weise auf eine musikalische Reise zur Spiritualität mit, die das vergleichsweise simpel erscheinende Debütalbum „Ode To Maximum" aus dem Jahr 2004 noch federleicht in den Schatten stellt. Gemastert wurde die Scheibe im Hause von John Golden, den Golden Mastering Studios, in denen schon NEUROSIS, die MELVINS und PRIMUS gastierten.
Bereits die erste Nummer „Don Juan's Words" gestaltet sich als ein spanischer Flüstersprechgesang, der mit dem anschließenden „El Sitio" in einen höchst anspruchsvollen und druckvollen Metalsong übergeht. Verrückte Arrangements und ein oft meditativer, gequälter Gesang von Sänger Dave bestimmen immer wieder das Bild einer außergewöhnlichen Band. Diverse zusätzliche Instrumente und verschiedene Gastmusiker veredeln hier und da dezent den anspruchsvollen Klangkosmos von ZIPPO. Dieser gestaltet sich gerade in den „Interludes" als sehr ruhig und geradezu entspannend kontrastreich im Gegensatz zu den teils acht-minütigen rifflastigen Biestern. „Lizards Can't Be Wrong" zum Beispiel ist ein fast vierminütiger sakraler Chorgesang.
Dass „The Road To Knowledge" deshalb nie zu langweilig wird, liegt somit vor allem an der großen Vielseitigkeit der Platte. Angesichts von einer Stunde Laufdauer ist auch dies sehr beachtlich. Hinzu kommt das äußerst ansprechende Layout der CD, welches durch ein sehr schönes, dickes Booklet komplettiert wird. Dort kann man nicht nur Songtexte nachlesen, sondern auch Parallelen zu Castanedas Buch finden.
Kurzum: Ein höllisch guter Trip, der vor allem Stoner-Rock Fans mit einer neuen Perspektive überraschen könnte. Allerdings ist hier auch ein wenig Geduld mitzubringen, denn „The Road To Knowledge" macht es dem Hörer nie wirklich einfach.

Dominik Liebsch

REVIEW ON 'MUSIC-SCAN.NET' (Germany)

ZIPPO - The Road To Knowledge

7/10

Als Konsument der zweiten Platte von ZIPPO darf man keinesfalls erwarten, nach der Auseinandersetzung mit den zehn Stücken der Italiener, den Schlüssel zu grenzelnloser Weisheit gefunden zu haben. Ein interessantes und forderndes Stück Musik ist „The Road To Knowledge” aber durchaus. Im Umgang mit der Scheibe erweist es sich ganz klar als Vorteil, wenn man als Hörer ein Faible für ausladende, vielschichtige und Rhymthmus-verliebte Rock-Sounds mitbringt. Das römische Label Subsound ordnet das Quintett dem Stoner-Sektor zu, doch diese Kategorisierung greift zu kurz. Weshalb will man diese breit und Genre-übergreifend aufgestellte Band einschränken? Natürlich kann man ZIPPO abhängig von der persönlichen Sozialisation auch als Stoner-Kombo verstehen, doch viel eher scheinen die Italierer eine inspirierte Rock-Band zu sein, die im eigenen Schaffen die musikalischen Grenzen des Zusammentreffens von Metal, Rock und Psychedelic erkundet. Das Outlet besteht seit 2004 und agiert entweder zurück genommen und aus einer Post-Attitüde heraus, oder es geht lautstark und bratzig in die Offensive. „The Road To Knowledge” profitiert sowohl von der handwerklichen Routine der Involvierten als auch von deren scheinbar grenzenlosem Ideenreichtum und dem vielschichtigem, abwechslungsreichen Songwriting. Im Ergebnis steht ein gleichsam experimenteller wie progressiver Düster-Kosmus, der sowohl Doom-Rock-Freunde als auch Stoner-Hörer, aber auch Post-Core-Jünger anzusprechen vermag. Der Titel des 2006er Debüts von ZIPPO – „Ode To Maximum” – gibt hierbei die Richtung vor. Die Italiener wollen alles und geben aus diesem Grund eine Menge.

Arne
www.music-scan.net

REVIEW ON 'HEAVY-METAL.DE' (Germany)

Wissenszirkel

Hasse mal Feuer?

ZIPPO - The Road To Knowledge

8/10
Wer hat sie nicht mehr alle? Die Burschenschaft hier aus Italien? Kann sein... schließlich sagt man, dass Musik die Seele des Musikanten wiederspiegelt. Also arbeiten wir uns mal ganz langsam vor. Veröffentlicht wurde die Scheibe bereits am 27.02.! Um es mal kurz zu umreißen; hier treffen Metalelemente auf Banjo, Hammondorgel, Didges und akustisches. Und das zu jeder Sekunde passend. Das Intro beginnt ruhig. Zu hören ist, mit tiefer, besonnener Stimme und in italienischer Sprache das Vorwort zu „Don Juan..s Words“. Bis auf Track 11, der typisch metallisch beginnt, fangen die anderen Stücke ruhig an... trotzdem interessant genug, um begeistert davon zu berichten. Jeder Song nämlich setzt woanders an und macht von Song zu Song große Unterschiede. „He Is Outside Us“ und “Reality Is What I Feel” sind Stücke ohne Vocaleinsatz. Beide Stücke sind romantisch, ohne dabei an Wert zu verlieren oder in Kitsch zu verfallen. „Lizards Can..t Be Wrong“ ist reine Sphäre und Stimmung. Die Vocals sind stellenweise mehrstimmig und scheinen stellenweise etwas schizo angehaucht zu sein. Hinsetzen, Klappe halten, Ohren auf!!! Die Anfänge der Songs sind mal Becken-, mal baßlastig. „The Smoke Of Deviners“ ist 8 minütig und durchgängig doomig. Zwischendrin gibt..s viel Akustik und Harmonie – dabei ist..s aber stets richtig heavy und schmutzig. Braziges trifft auf filigrane Fingertechnik, und wer Clutch, SOAD oder Queens Of The Stone Age mag, der wird sich über diesen Wunderling sehr freuen. Der Zuneigung zu Italien, der Band hier und den coolen Stücken schiebe ich glatte 8 Sachertörtchenstücke rüber. Ich hoffe, auf dem Weg dort hin vermatschen sie nicht!!!

Sista S.
http://www.heavy-metal-de/

REVIEW ON 'TERRORVERLAG.DE' (Germany)

ZIPPO - The Road To Knowledge

Die Italiener verstehen sich hervorragend auf die Herstellung von Speiseeis, Pasta und Pizza, wenn es jedoch um Rockmusik geht, tue ich mich mit unseren südeuropäischen EU-Mitbürgern hier und da doch schwer. Zu häufig überzuckern die Azzurri ihr Mucke allzu sehr; wenn Rock und Metal angekündigt wird, geht’s leicht ins Melodramatische, wollen wir doch mal schauen, wie es da um die seit 2004 agierende Combo aus dem sonnigen Pescara bestellt ist.„The Road To Knowledge“ ist das dritte ZIPPO-Album und startet mit „Don Juan’s Words” und düster geflüsterten spanischen Spoken-Word-Ansagen. Es scheint um das umstrittene Buch „The Teachings of Don Juan“ von Carlos Castaneda zu gehen, das zu weiten Teilen über den Gebrauch bewusstseinserweiternder Drogen handelt. Zumindest passt die Musik durchaus in dieses Bild, denn schon bald befindet sich auch der Hörer auf einem ziemlich wilden Trip, der mit „El Sitio“ krachend startet, um wenig später dank des Titeltracks „The Road To Knowledge“ wenigstens kurzfristig in ruhigere, sphärische Fahrwasser zu gleiten. Im „Chihuahua Valley“ sind die Jungs endgültig in wirren psychedelischen Territorien angekommen, die mit rauen Vocals und verqueren Gitarrenriffs verteidigt werden. Zu den eingängigsten Nummern der Platte zählt für mich „Ask Yourself A Question“, das ganz langsam Spannung aufbaut, die sich schließlich in schönster Stoner-Manier entlädt. Das Zwischenspiel „Lizards Can’t Be Wrong“ erinnert mit seinen wabernden Gesängen, die nur sehr sparsam instrumentiert werden, an den angeblichen Schamanen der Yaqui-Indianer, welcher Namensgeber für das Buch war. Wir haben es hier nämlich nicht mit dem liebestollen Schwerenöter, sondern einer eventuell erfundenen literarischen Figur gleichen Namens zu tun, die Castaneda in das Wesen alter mexikanischer Traditionen eingeführt haben soll. Danach geht’s dank „El Enyerbado“ umgehend wieder in die Vollen, bevor die Metal-Ballade „The Smoke of Diviners“ mitunter ein wenig sprunghaft daherkommt. Mit acht Minuten Spielzeit hätte sie auf jeden Fall nicht länger sein dürfen. Da macht sich eine kleine Akustikgitarrenunterbrechung a la „Reality Is What I Feel“ gut, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Klingt nach mexikanischer Wüste, flirrender Hitze und jeder Menge Dramatik, die ihren nervenaufreibenden Höhepunkt in „Mitote“ findet. Dank Banjo ortet der geneigte Hörer beim folgenden „Three Silver Crows“ schon bald den Italo-Western, bei dem der Held offensichtlich auf den großen Showdown zusteuert. Untermalt wird das Ganze von bedrohlich langsamen Pianoharmonien und einem extrem unterkühlten Gesang, um zum guten Schluss doch wieder den scheppernd-jaulenden Langäxten den Vortritt zu lassen. Wenn man der gelösten Stimmung des fast-instrumentalen „Diablera“ glauben darf, ist aber noch mal alles gut gegangen und das Böse wurde besiegt.Mal eben so nebenher hören ist bei „The Road To Knowledge“ nicht. Die Songstrukturen sind so komplex, dass man schon am Ball bleiben muss, will man ZIPPO und ihren zahlreichen Studiogästen folgen. Dafür wird man aber auch mit vielschichtigem Rock belohnt, der zwischen psychedelischem Stoner und bretthartem Metal unterwegs ist – ganz zuckerfrei und ohne Melodramatik!

ump
www.musik.terrorverlag.de

REVIEW ON 'METALGLORY.DE' (Germany)

ZIPPO - The Road To Knowledge

5.5/10


Die Italiener von Zippo haben tatsächlich nicht alle Tasten im Schrank. Ein wenig ungeordnet und verwirrend ist deren zweites Werk „The Road to Knowledge“ geworden. Ich unterstelle mal, dass Zippo bei diesen Stücken, bei denen sie neben den üblichen Instrumenten auch akustische Gitarren, ein Banjo, eine Hammond-Orgel und einiges mehr eingesetzt haben, sich gewissen Substanzen aufrichtig geöffnet haben. Ansonsten kann man im (ab)normalen Zustand diesen Mix aus Sounds zwischen Rock, Stoner Rock & Post –Sludge- Core nicht wirklich bringen und schon gar nicht richtig verstehen. Aber keine Sorge, die Jungs erledigen ihren Job nicht schlecht. „The Road to Knowledge“ ist aber nun mal nicht alltagstauglich und nur an die Musikfans gerichtet, die sich eben auch Zeit für ein (Konzept)Album nehmen. Hierbei würde ich sogar das Buch des inspirierenden Autors Carlos Castanedas als Vorlage zur CD nutzen wollen bzw. auch empfehlen. Inspiriert lassen haben sich Zippo nämlich vom Buch „Die Lehren des Don Juan“. Fazit: Ereignisreich und durchaus interessant, aber eben nicht ganz so leicht zugänglich. Freunde irgendwo zwischen Leech, Witchcraft, Orange Goblin und alten Queens of the Stone Age sollten zumindest mal die Songs vorab checken. Man braucht allemal Zeit für diese interessante Geschichte über die Yaqui-Indianer Mexikos mit musikalischer Untermalung aus Italien.


Arturek
www.metalglory.de

INTERVIEW ON 'METAL-DISTRICT.DE' (Germany)

Interview von Simone Nitsche

Ein herzliches Hallo geht heute an die Musiker der italienischen Band ZIPPO, die gerade ihr umwerfendes zweites Album „The Road To Knowledge“ veröffentlicht haben.

- Zunächst möchte ich gerne erfahren, wie ihr auf die Idee gekommen seid, so viele Musiker ihren Teil zu eurem Album beisteuern zu lassen. Nachdem ich im Booklet die Personen auf den Bildern nachgezählt habe, bin ich auf nicht weniger als elf Mitwirkende gekommen, ZIPPO haben regulär jedoch nur fünf Mitglieder... Wer sind alle diese Musiker und in welcher Form haben sie Einfluss auf das Album genommen?

Dave: Hallo Simone, vielen Dank für dein Interesse. Ja, eigentlich besteht die Band aus fünf Leuten, und das ist auch die Anzahl der Musiker, die an unseren Liveshows beteiligt sind. Aber unsere Seele hat zwei Gesichter, sowohl eine rauhe wie auch eine ätherische Seite. Wie in einer Oper wollten wir die größtmögliche Bandbreite an Emotionen mithilfe des Gebrauchs verschiedener Sounds einfangen, indem wir unterschiedliche Stimmungen kreiert haben, wobei jedoch die Hauptrichtung immer von der Geschichte abhängig geblieben ist, die wir erzählen wollten. Die vielen Leute in unserem Booklet sind Freunde, keine berühmten Gastmusiker, sondern nur authentische Personen und hart arbeitende Bekannte wie Antonio Vitale (Jester At Work), der bei manchen Backgroundvocals zu hören ist, Diego Sartor am Banjo, Francesco Di Florio und Andrea Di Giambattista (Mitglieder der Band Sunflower und zugleich die Verantwortlichen an den Reglern) vor allem bei den Parts mit Moog-Synthesizer, elektrischem Piano, Hammondorgel und Akustikgitarre, gemeinsam mit Alessio D'Onofrio (Santo Niente), welcher sowohl Akustikgitarre als auch die elektrische Geige eingespielt hat. Bei einigen Liedern haben wir auch ein Hackbrett eingesetzt, das von Vince Conaway gespielt wird. Vince ist ein Künstler aus Ohio, den wir auf den Straßen unserer Heimatstadt Pescara kennengelernt und aufgrund seines großen Talents eingeladen haben, seine Stimmungen und Eindrücke am darauffolgenden Tag in unsere Musik einfließen zu lassen. Man hatte das Gefühl, dass er bereits wusste, was zu tun war, das war sehr beeindruckend!

- „The Road To Knowledge“ ist ein Konzeptalbum und basiert auf dem Buch „Die Lehren des Don Juan“, welches von Carlos Castaneda verfasst worden ist. Wer hatte den Einfall, das Albumkonzept daran auszurichten, und warum gerade an diesem Buch?

Dave
: Die Idee brachte Silvio auf, nachdem er das Buch gelesen hatte. Es war das erste Buch, das wir von diesem Autor gelesen haben, und auch das erste Buch, das jemals über die mysteriöse Figur des Don Juan geschrieben wurde.Es erschien uns sehr reizvoll, um den Inhalt des Buches herum ein Album zu schreiben. Silvio hat die Band nach diesem Abenteuer verlassen und wurde durch Devis ersetzt.

- Das Layout des Booklets zu „The Road To Knowledge“ erinnert mich ein wenig an die Band THE HIDDEN HAND, besonders die reduzierte, jedoch sehr eindrucksvolle Art des Zeichnens. Kennt ihr diese Band, mögt ihr deren Musik beziehungsweise seht ihr irgendwelche Parallelen zum Werk von THE HIDDEN HAND?

Dave
: Ich mag THE HIDDEN HAND sehr, wie alles, das Wino (Weinrich, Anm. d. Verf.) bis jetzt gemacht hat, aber ehrlich gesagt gibt es keinerlei absichtliche Verbindung unserer Graphiken zu denen von THE HIDDEN HAND. Artwork und Layout des Booklets sind – wie schon bei dem Vorgängeralbum – von Silvio entworfen worden, beinhalten allerdings auch einige Zeichnungen von Stonino.

- Welche Bands würdet ihr als wichtigste Einflüße ZIPPOs bezeichnen? Oder seid ihr eher bemüht, andere Musik von euch fernzuhalten, während ihr euch im Schaffensprozess befindet? Und wer ist der kreative Kopf von ZIPPO?

Dave
: Eigentlich gibt es da keine speziellen Bands, die wir als Einfluß geltend machen würden, unsere Instrumente und Gedanken bilden den Haupteinfluß unserer Arbeit, und für die in sich geschlossene Entwicklung eines Gesamtwerkes ist es sehr hilfreich, während des kreativen Prozesses ein Konzept im Kopf zu haben. Natürlich ist auch für uns andere Musik als unsere eigene von einiger Bedeutung, und wir waren von Anfang an vor allem für Bands wie KYUSS, TOOL und MASTODON offen. ZIPPO bildet eine Art von Gemeinschaft, es gibt bei uns kein einzelnes Mastermind, da jeder seine Ideen in die Arbeit der Band einbringt.

- Welche Reaktionen hat euer erstes Album „Ode To Maximum“ hervorgerufen? Habt ihr bereits Feedback zu eurem neuen Album bekommen und denkt ihr, dass dieses eine Weiterentwicklung eures musikalischen Schaffens darstellt?

Dave
: Wenn man bedenkt, dass „Ode To Maximum“ von Grund auf in Eigenproduktion entstanden ist, also von uns auch selbst finanziert, beworben und vertrieben, haben wir bis heute sehr positive Reaktionen auf das Album zu verzeichnen. Auf „The Road To Knowledge“ haben wir ebenfalls schon überaus positives Feedback bekommen und ich habe in Anbetracht dessen ein Blog erstellt, in dem wir die weltweiten Reaktionen auf ZIPPO festhalten, und zwar unter zippomusic.blogspot.com. Das neue Album repräsentiert als Gesamtwerk auf jeden Fall eine musikalische Weiterentwicklung.

- Sind die Mitglieder von ZIPPO Profimusiker oder habt ihr neben euren musikalischen Ambitionen alle ganz „normale“ Jobs?

Dave
: Profimusiker zu sein ist natürlich der Traum eines jeden, der in einer Band spielt. Trauriger-weise hat uns dieses Glück noch nicht ereilt. Ich habe schon ein paar bekannte Bands getroffen, deren Mitglieder neben ihrer musikalischen Karriere immer noch einer „normalen“ Arbeit nachgehen, so ist das nun mal leider. Wie die meisten Bandmitglieder von ZIPPO studiere ich und arbeite am Wochenende in einer Bar, aber das Geld reicht nie aus. Es ist hart, einer Vollzeitarbeit nachzugehen, wenn man regelmäßig auf Tour gehen möchte, und die wenige Freizeit, die wir haben, geht im Normalfall für die Band drauf.

- In welchem Land ist eure größte Fangemeinde zu finden?

Dave
: Momentan haben wir uns in Italien schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erworben, und hier haben wir wahrscheinlich auch unsere größte Fangemeinde. In Ungarn gibt es auch viele Fans von ZIPPO. Die Routen, welche wir im Verlauf unserer Tourneen abklappern, bewegen sich immer durch mehrere Länder, und ebenso ist das mit unseren Werbeoffensiven. Mit der Zeit werden wir dann sehen, wie sich unser Status entwickelt.

- Vielleicht könntet ihr uns etwas über eure Zukunftspläne erzählen. Ist eine Tour in Planung oder irgendwelche Konzerte irgendwo in Europa?

Dave
: Unsere Zukunftspläne ähneln denen der Vergangenheit: wir wollen so viel wie möglich touren. Zwischen Ende März und der erste Aprilhälfte werden wir mit unseren Labelkollegen von THE ORANGE MAN THEORY unterwegs sein, wobei man uns in Österreich, Tschechien, Deutschland, Dänemark, Schweden, Slovenien und Italien sehen kann. Devouring the rocking highway!

- Danke für dieses Interview und alles Gute für „The Road To Knowledge“ und die anstehende Tour!

http://www.metal-district.de/

INTERVIEW ON 'METALWAVE.IT' (Italy)

Dopo gli inferno, ecco un'altra buona band proposta dalla interessante label subsound records: gli zippo, qui intervistati. buona lettura!

- Ciao Ragazzi, desidero complimentarmi con voi per il vostro nuovo “The Road To Knowledge”. Parliamo un po’ di questo vostro ultimo album.
Dave :: Nasce da una gestazione molto sentita e articolata. A differenza del debutto, contiene pezzi composti con maggior criterio, abbiamo anche cestinato brani interi semplicemente perchè non rispecchiavano il mood che ci interessava ricreare. Siamo stati esigenti con noi stessi e col senno di poi possiamo dire di essere soddisfatti del risultato finale.

- So che il disco è un concept, che pur leggendo i testi rimane (forse volutamente) un po’ nebuloso. Vi andrebbe di descrivercelo?
Dave :: Può risultare nebuloso per chi non è al corrente dell’argomento trattato. Chiunque abbia invece letto “Gli Insegnamenti di Don Juan” di C. Castaneda, potrà sicuramente ritrovare una fedele trasposizione dell’opera scritta in opera musicale. La storia verte intorno al cammino di conoscenza secondo la saggezza degli indiani Yaqui. Il tema portante riguarda la scelta di una strada da percorrere. Per riconoscere quella giusta è però necessario interrogare il proprio cuore. Anche questa risposta è nebulosa, ma sono sicuro che l’ascoltatore attento saprà carpirne il senso; ci vuole pazienza, non è un disco di facile ascolto.

- Il nuovo album presenta degli sviluppi compositivi rispetto al precedente “Ode To Maximum”. In che cosa vi sentite più evoluti, sia musicalmente che a livello di testi?
Sergente :: Quando si registra un concept, hai qualcosa da dire, quindi si ha una visione di insieme più armoniosa e chiara; ci siamo sforzati di rendere il più coerente possibile le musiche con i testi e viceversa. Trasmettere un emozione attraverso la musica, la quale doveva essere più vicina possibile alla nostra interpretazione del libro. Sicuramente è stato questo che ci ha fatto "evolvere".

- C’è stato un cambio di formazione nella vostra line-up. Presentateci il vostro nuovo chitarrista.
Sergente :: Devis Ercole! Già conosciuto in ambito metal per la sua militanza nella band Sothis. Sicuramente un bravissimo chitarrista, una bravissima persona e matto! Si è integrato immediatamente come musicista e a livello umano: possiamo ufficialmente dire che è il nostro nuovo chitarriere!

- Il vostro primo full-length è uscito autoprodotto e tale è rimasto. Pensate di ristamparlo o ne siete ancora orgogliosi?
Dave :: “Ode To Maximum” rimane un istantanea di un periodo, avevo 19 anni e non sapevo come la gente avrebbe reagito. Per fortuna l’interesse intorno alla band è andato sempre crescendo, il nostro debutto quindi non è passato inosservato. Non si è mai parlato di una ristampa e non so dirti se verrà mai ristampato, in ogni caso potete sempre trovarlo ai nostri concerti e include dei cavalli di battaglia come “The Elephant March”, che credo ci accompagneranno per sempre.

- Pochi lo sanno, ma la prima (dimenticatissima) fase degli Zippo era quella di una punk band con testi pure abbastanza demenziali. Cosa vi ha portato a questa svolta verso le sonorità che oggi proponete?
Sergente :: Dave e Ferico non erano ancora parte degli ZIPPO, in quel periodo la formazione era composta da Silvio Spina (chitarra e voce), Tonino Bosco (basso), io (Sergente) alla chitarra e alla batteria Alfonso Checchia. Poi tra un concerto e l'altro ci siamo persi per strada Alfonso e al suo posto è subentrato mio fratello Ferico. Cambiando batterista cambiava anche il sound che si faceva più cattivo, quindi si sentiva l’esigenza di un cantante più adatto, Dave. Con l'entrata di una nuova voce, io e Silvio avevamo più libertà chitarristiche e contemporaneamente iniziavamo ad ascoltare i Kyuss che hanno totalmente catturato le nostre orecchie e le nostre composizioni, fino al giorno in cui abbiamo abbandonato il punk demenziale per intraprendere "la dura legge del DO!"

- In sede di recensione ho scritto che preferite, attraverso l’uso di una metafora, suonare complessi, introspettivi e pure un po’ acidi, piuttosto che fare brani da mazzata rock dall’inizio alla fine. Come mai? E' una scelta ben precisa o è un aspetto della vostra musica non ancora sviluppato?
Sergente :: Sicuramente è un aspetto che vogliamo approfondire. Nel nostro nuovo lavoro “The Road To Knowledge” abbiamo tentato una composizione più graduale, si parlava di flusso, quindi di un elemento che rendesse il pezzo più personale, più nostro; un marchio stilistico/musicale che facesse capire che quelle note erano suonate dagli Zippo. Per quanto riguarda l'acidume, credo si tratti di un aspetto caratteriale che ci distingue come persone. La psichedelia adatta al disco era sicuramente acida pesante da "badtrip", com’è anche il nostro modo di scherzare tra di noi: dopotutto ci conosciamo da una vita e abbiamo viaggiato molto insieme.

- Vedo che da live vi muovete veramente parecchio! Considerate l’underground rock/stoner/doom italiano avviato? Quali sono secondo voi i gruppi italiani che più piacciono e che hanno potenziale?
Dave :: Spesso circoscrivendo la provenienza di band affini all’interno di una “scena” nazionale si rischia di ghettizzare tali band. Reputo che tale musica in Italia sia viva più che mai e che non abbia nulla da invidiare al resto d’Europa, e non parlo solo di band come gli Ufomammut, i quali hanno un nome ben consilidato, ma di molte altre che, a forza di lavorare nell’ombra stanno pian piano ottenendo dei risultati: gli Zippo sono tra questi. Voglio consigliarvi inoltre Doomraiser, Last Minute To Jaffna, Keep Out, Godwatt Redemption, ma la lista sarebbe più lunga.

- Quali sono stati: 1) il vostro miglior concerto; 2) il gruppo o i gruppi con cui vi siete maggiormente divertiti a suonarci insieme; 3) la vostra migliore soddisfazione mai ricevuta (deal con la Subsound Records a parte)?
Dave :: Sul miglior concerto non saprei dirti esattamente; a livello di soddisfazione personale, quelli in compagnia di gente come Brant Bjork, Witchcraft, Orange Goblin; a livello di presa sul pubblico senza dubbio le ultime due volte a Budapest. I gruppi con cui ci siamo divertiti maggiormente in giro: i magiari Stereochrist, quei matti dei Doomraiser, i Last Minute To Jaffna con i quali abbiamo in cantiere un progetto collettivo; anche con Stonebride e Unhold abbiamo riscontrato un’affinità piuttosto elevata. Sicuramente entreranno a far parte di questa categoria anche The Orange Man Theory, nostri compagni di etichetta, coi i quali partiremo per un tour europeo a breve. La nostra migliore soddisfazione, sembra una cazzata, ma è stata trovare gente in giro che conosce a memoria le nostre canzoni.

- Ultime parole famose!
Sergente :: Terrha ferrha!
Dave :: Chi mi ama, mi segua.

www.metalwave.it

INTERVIEW ON 'ALONE MUSIC' (Italy)


Stanno partendo per un nuovo tour europeo per promuovere il loro ultimo album, The Road To Knowledge, di cui si è parlato come uno dei migliori dischi italiani nel settore dello scorso anno.

Sto parlando ovviamente degli Zippo, band pescarese che farà ancora molto parlare di sè.


- Del vostro ultimo album si è parlato con entusiasmo su qualunque forum, blog o webzine che si occupi di stoner o heavy-psych, e non solo. Su Rumore, poi, rivista fondamentale per questo tipo di sonorità, la recensione a The Road To Knowledge è stata firmata dal direttore stesso, Claudio Sorge... che effetto fa?
Dave: Fa uno strano effetto, piacevole senza dubbio. Claudio ha avuto modo di vederci dal vivo a Milano lo scorso ottobre 2008 durante la seconda data del nostro tour europeo di presentazione a “The Road To Knowledge” appunto. Ha preso il cd, lo ha apprezzato, e noi abbiamo apprezzato il suo punto di vista colto ed autorevole.

- Nuovo album, nuovo tour. Avete date fissate in Austria, Repubblica Ceca, Polonia, Germania, Danimarca, Svezia, Slovenia... Non è la prima volta che suonate in giro per l'Europa continentale, giusto?
Ferico: Giusto, fino ad ora siamo stati in tour europeo tre volte e ci stiamo sempre più avvicinando alla quarta... che dire, sicuramente una di quelle esperienze che ricorderemo noi tutti per la vita... è un po’ come ritornare negli anni ‘70... anche se purtroppo non li ho vissuti.

- A parte lo scopo ovvio di promuovere la vostra musica anche all'estero, qual è per voi il senso, la filosofia del tour e del viaggio in generale?
Ferico: Come ho detto prima è sicuramente un’esperienza che fa crescere... vedere posti diversi e conoscere gente nuova è sicuramente un must che dovrebbe fare ogni singola persona tralasciando il tour... è un po come colorare una pagina bianca... poi ovvio, ognuno sceglie il proprio colore preferito. Non ho una filosofia ben precisa sul come affrontare un tour... è questa la mia filosofia.

- E' luogo comune che all'estero il pubblico sia più aperto a... nuove esperienze sonore, diciamo. Più disponibile ad ascoltare una band magari mai conosciuta prima. Per contro, in Italia si dice che questa "apertura" manchi e che si cerchi sempre l'ascolto "facile". Siete d'accordo con chi lo afferma? Si nota davvero una differenza di attitudine tra Italia e resto d'Europa?
Ferico: A questo proposito mi viene in mente un simpatico aneddoto: eravamo a Budapest per la terza forse quarta volta... c’erano ragazzi persi completamente nel concerto... c’era chi scapocciava freneticamente, chi si buttava per terra, chi alzava le mani in aria con la fronte rivolta sul soffitto e gli occhi rigirati, chi pogava (in Italia non sanno pogare) chi portava il tempo con il corpo lasciandosi impossessare da una danza sempre personale, chi ballava con topi domestici... tutto quello che ho elencato in Italia non l’ho mai visto. Sarà un caso? Sarà la verità? Questa è la mia versione... probabilmente perché nel resto d’Europa hanno mantenuto più una mentalità "anni 90", mentre qui in Italia si pensa al Grande Fratello, al calcio, a Costanzo e la sua signora ingessata Maria che prepara star di un certo livello...tant’è che vincono anche Sanremo (quest’anno secondo me ancor più vergognoso di tutti gli altri). In conclusione buttate la tv e andate a muovere un po’ di più i vostri glutei ai concerti e supportare l’underground che è pieno di qualità.

- Il tour che comincerà il ventisette marzo vi vedrà insieme ai The Orange Man Theory. Da dove è nata l'idea di partire con loro?
Dave: In una notte di delirio a Ciampino, a due passi da Roma. Eravamo ad una festa in casa Subsound, con band, amici, alcol, carne a quant’altro (noi da buoni abruzzesi ci siamo adoperati per gli arrosticini). In mezzo a tutto ciò iniziamo ad intrattenere un discorso piuttosto sentito con Gianni e Gabbo dei TOMT, e tra uno spiedino e l’altro si inizia a configurare un tour assieme, al quale avremmo poi iniziato a pensare seriamente qualche mese dopo. Da un momento di aggregazione è nata quest’accoppiata singolare, ma di grande impatto. Suoniamo generi differenti, è vero, ma ci lega l’umiltà e l’attitudine in-your-face tipica del rock ‘n roll; eravamo già amici prima che entrambe le band firmassero per Subsound Records, per cui è stato un processo spontaneo.

- Torniamo al vostro album. Non che le “etichette” abbiano mai molto senso, ma voi stessi come definireste adesso il vostro genere?
Ferico: Postlatindoom'n'roll/indemboriale/valodjievalodjie/e pacato quando serve(ho adottato gli slash dello space per facilitarne la comprensione..).

- Compaiono nei credits di The Road To Knowledge anche Andrea Di Giambattista e Alessio D'Onofrio. Inoltre hanno suonato in vari pezzi dell'album anche altri “ospiti”, giusto?
Dave: Esatto, oltre ai chitarristi di Sunflower e Santo Niente, da te citati, compaiono moltri altri guest. Primo tra tutti Antonio Vitale (Jester At Work), fondamentale con la sua cavernosa voce narrante/evocativa, poi troviamo Diego Sartor, noto banjoista pescarese, Francesco Di Florio dei Sunflower al moog, rhodes, hammond e diavolerie varie, infine trova spazio anche un ospite straniero, dall’Ohio l’artista di strada Vince Conaway, che ha contribuito con degli inserti di hammered dulcimer. Tutto questo e molto altro in “The Road To Knowledge”.

- Invece per quanto riguarda la vostra line-up, Silvio Spina, che tra l'altro ha collaborato ai testi e dell'artwork dell'ultimo album, ha deciso di lasciare la band. Cosa ha significato per gli Zippo
Ferico: Ha significato lacrime per me... ti parlo della mia esperienza personale; è sempre una sensazione stupenda che non puoi più provare con una persona a cui vuoi bene alla fine. All'inizio eravamo spaventatissimi, poi come un fulmine a ciel sereno è arrivato Devis. Silvio, come ha detto mio fratello in un’altra intervista, rimarrà comunque sempre uno Zippo, ed un nostro carissimo amico prima di tutto... un amico che ha deciso di intraprendere una Strada diversa dalla nostra... rispetto totale per la sua decisione...gli auguriamo il meglio!

- Artwork: quello del vostro ultimo disco l'hanno curato appunto Silvio e Stonino. C'è sempre maggior attenzione verso l'aspetto grafico, ossia l'artwork di flyers e booklets, quasi a proporre un “viaggio” non solo sonoro ma anche visivo. Penso anche a realtà come la Malleus... Che ruolo e che importanza ha per voi questo aspetto?
Dave: Sono aspetti inscindibili, per questo non ha lo stesso valore un disco masterizzato da un disco originale, anche se il messaggio musicale resta inalterato, si perde però per strada quello visivo, un vero peccato soprattutto quando quest’ultimo è curato nei minimi dettagli. Hai citato Malleus non a caso, quindi sai di cosa parlo. La funzionalità di un prodotto è fatta dalla sua completezza a 360°.

- Domanda di rito: quali sono le vostre influenze e il vostro background, da un punto di vista musicale (e non solo, eventualmente...)?
Dave: E’ una domanda che mi capita spesso in sede d’intervista e alla quale finisco sempre per dare una risposta molto soggettiva, in quanto cresciuto secondo parametri musicali diversi da quelli degli altri. Fare un elenco di band importanti per la mia crescita musicale risulterebbe banale, piuttosto mi piace ricordare le divergenze dalle quali gli Zippo sono partiti e il punto in comune da cui tutto ha avuto inizio. Io venivo dal metal, gli altri da esperienze più vicine al punk e all’hardcore melodico, l’intento comune era comunque quello di suonare pesanti, melodici e alienanti, il punto d’incontro e di partenza è quindi stato lo stoner rock, dal quale poi tutto si è evoluto e diramato, infettandosi di doom, post-rock, prog, e chi più ne ha più ne metta.

- Quali sono le band a livello nazionale che stimate di più, adesso?
Ferico: Ce ne sono moltissime per fortuna quindi ne cito alcune: Zu, Il Teatro Degli Orrori, Last Minute To Jaffna, Keep Out, Negative Trip, Santo Niente, Jester At Work, The Fiftyniners, Doomraiser, The Orange Man Theory, Inferno, Camion, Sesta Marconi, God Watt Redemption, Straight Opposition and much more...

- A proposito di scena italiana, a maggio suonerete di nuovo allo Stoned Hand Of Doom, quest'anno alla sua quinta edizione, giusto?
Dave: Esatto. Un sodalizio che si rinnova, non possiamo che esserne orgogliosi.

- Potete dirmi qualcosa riguardo alla Subsound Records, l'etichetta cha ha prodotto il vostro ultimo album?
Dave: Subsound Records ha sede a Ciampino, dietro di essa si cela la figura di Davide Cantone, un tipo con le palle. Ha creduto in noi e noi crediamo in lui, e tutte le recenti firme di band come The Orange Man Theory, Inferno, Dope Stars Inc., non fanno altro che aggiungere prestigio a qualcosa nata pochi anni orsono, quasi come una scommessa.

- Parliamo adesso di agenzie di booking. Anche grazie alla Apocalypse Agency, a Pescara sono passate e passano band di tutto rispetto, sia a livello italiano che internazionale. Quando è nata la Apocalypse?
Dave: E’ nata “fisicamente” nel 2007, ma mi sono iniziato a dedicare all’organizzazione di concerti underground in concomitanza con la mia entrata negli Zippo, con la necessità di creare nuovi spazi. Spazi che con le unghie sono riuscito ad ottenere, e ciò mi ha spinto a creare un marchio tramite il quale identificare le vibrazioni che amo portare a Pescara e in giro, il discorso vale quindi anche per gli Zippo, visto che mi occupo personalmente del booking attualmente, compito piuttosto arduo, te l’assicuro.Tenete d’occhio la seconda edizione del Tube Cult Fest, che avrà luogo il prossimo 22 e 23 maggio all’Orange di Pescara; nelle due serate si articoleranno gli svedesi Kongh, oltre a noi, Doomraiser, Last Minute To Jaffna e Sesta Marconi. Il festival più assordante dell’adriatico.

- Come sono gli Zippo che vorreste vedere tra qualche anno?
Ferico: Sul palco sorridenti come amici..come adesso (e con un lavoro...)!
Dave: Su un tour bus a giocare a Guitar Hero nell’attesa di raggiungere la prossima meta del tour!


Scream

lunedì 9 marzo 2009

REVIEW ON 'THE SUN' (UK)

ZIPPO has recently appeared on the British tabloid THE SUN.
Read the review below:

domenica 8 marzo 2009

INTERVIEW ON 'RUMORE' (Italy)




















RUMORE >
March 2009


[SPECIAL ABOUT CARLOS CASTANEDA > "Il Rock di Castaneda"]





















venerdì 6 marzo 2009

REVIEW ON 'LORDSOFMETAL.NL' (Netherlands)

SCROLL DOWN FOR THE ENGLISH VERSION
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DUTCH VERSION:

ZIPPO - The Road To Knowledge
Subsound Records

Score: 80/100
Een Italiaanse stonerrock band besluit zijn tweede album ‘The Road To Knowledge’ te baseren op het boek “The Teachings Of Don Juan” van Carlos Castaneda. Het moet niet veel gekker worden, was mijn eerste gedachte. Waar zijn de tijden gebleven dat bandjes nummers schreven over ‘eenvoudige’ dingen zoals meisjes en auto’s, al dan niet in combinatie met elkaar? Bij een nadere inspectie van het werk van Castaneda bleek de keuze van Zippo - bij deze winnaar van de prijs voor beroerdste bandnaam van 2009 - minder vreemd dan op het eerste gezicht. “The Teachings Of Don Juan” is een typisch product van de jaren zestig, waarin de schrijver vertelt over zijn ontmoetingen en ervaringen met de Indiaanse sjamaan/tovenaar Don Juan Matus, een persoon die in het noorden van Mexico zou moeten hebben geleefd. Oude rituelen onder invloed van hallucinogene paddenstoelen en cactussen en beschrijvingen van een levensfilosofie die heel erg new age achtig aandoet: door middel van lucid dreaming en het doorbreken van vastgeroeste routines kun je een hogere staat van bewustzijn bereiken. Wauw. Heftig man. Helemaal stoner dus. Nadat ik mijn aanvankelijke scepsis terzijde had geschoven en onbevangen de cd had beluisterd moest ik toegeven dat die eigenlijk verrassend goed was. Het doldwaze en topzware concept bleek geen excuus te zijn om matige liedjes toch nog een air van grootsheid te geven, iets wat maar al te vaak gebeurt in dit soort gevallen. Het verhaal dat verteld moet worden doet de band dan het meest belangrijke vergeten, nl. het schrijven van leuke liedjes. Zippo heeft dat wel gedaan en als je nog nooit van Castaneda gehoord hebt dan mis je gelukkig niet veel. Het helpt wel om songs als ‘Chihuahua Valley’ of ‘Mitote’ te kunnen duiden. Hoe het ook zij, ‘The Road To Knowledge’ is een gevarieerd geheel geworden. Heavy psychedelische rock en luchtige intermezzo’s wisselen elkaar af in net iets minder dan een uur. Gelukkig is het geen dope album, zo’n vaag werkje dat alleen maar te genieten is wanneer je (net als de makers) zwaar onder invloed van het een of ander bent. Ik vind dat muziek ook nuchter te genieten moet zijn, en dat is hier het geval. Eigenlijk is het behoorlijk genuanceerd en gevarieerd. Er zijn trippy stukken, zoals met name de laatste helft van het album, maar er zijn ook mooie rustige, akoestische passages, zoals ‘Lizards Can’t Be Wrong’. Bij tijd en wijle lijkt het op een soort van stonerversie van Tool. Tool, maar dan niet zo vermoeiend, zeg maar. Zippo toont aan dat niet alle stonerrock hetzij op Kyuss moet lijken of moet doorschieten naar een soort van Cheech en Chong musical. Er is ook ruimte voor originaliteit en deze koppeling tussen literatuur en muziek is wat mij betreft geslaagd.

Jan-Simon
www.lordsofmetal.nl

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ENGLISH VERSION:


ZIPPO - The Road To Knowledge
Subsound Records

Rating: 80/100

An Italian stonerrock band decides to base its second album ‘The Road To Knowledge’ on “The Teachings Of Don Juan”, a book by Carlos Castaneda. It should not get much weirder than this, I thought. Where have the times gone that bands wrote songs about simple things such as girls and cars, just like that or in a combination? After detailed inspection of the work of Castaneda, the choice of Zippo - winner of the prize for worst band name of 2009 - seemed less surprising than at first sight. "The Teachings Of Don Juan" is a typical product of the sixties, in which the writer tells about his encounters and experiences with the Indian shaman / sorcerer Don Juan Matus, a person who has supposed to have lived in northern Mexico. Old rituals under the influence of hallucinogenic mushrooms and cacti and descriptions of a life philosophy that is very new age-like: you can achieve a higher state of consciousness through techniques combining lucid dreaming and breaking fixed routines. Wow. Heavy stuff man. Completely stoner in other words. After putting my initial scepticism aside had it I listened to the CD uninhibited and I had to admit that it was actually surprisingly good. The rather silly and pretentious concept appeared to be no excuse to make poor songs look great; something that happens far too often in such cases. They have a story to tell and as a result the band forget their core business, i.e. writing great songs. Zippo has not forgotten this and should you never have heard of Castaneda then you fortunately do not miss much, although it helps if you want to understand what songs like 'Chihuahua Valley' or 'Mitote' are about. Be it as it is, 'The Road to Knowledge' has become a very varied album. Heavy psychedelic rock and light interludes follow each other in just a few seconds less than an hour. Fortunately this is no dope album, the kind of vagueness that is only enjoyable with large doses of something. I think music should be great when sober as well, and that is the case here. Actually it is a well-balanced and varied record. It has trippy bits, especially in the second half of the album, but there are also nice quiet, acoustic pieces, like ‘Lizards Can’t Be Wrong’. At times it sounds like a stoner version of Tool. Tool, but not as tiresome, in other words. Zippo shows that not all stonerrock should either be like Kyuss, or go to the other extreme of some sort of Cheech and Chong musical. There is room for originality as well, and this marriage of literature and music is a good one, as far as I am concerned.

Jan-Simon
www.lordsofmetal.nl

REVIEW ON 'ROCKAMBULA.COM' (Italy)

ZIPPO - The Road To Knowledge

- genere: stoner
- etichetta: Subsound Records
- voto: 5/5

Una band che ama la musica, gente dai pensieri alti, suonano musica come Cristo comanda. Valli tormentate e piatti spaccati, gli Zippo registrano "The Road To Knowledge" e fanno il salto di qualità, una generosa quanto aspettata crescita lavorativa. Tanti ospiti (musicisti) a riempire di idee "The Road To Knowledge", persone in grado di fare soltanto del bene alla musica toccata, gente a palle quadre. Il disco è caratterizzato da molta atmosfera e gode fiero di un ottimo mastering americano. Sono cambiati e come gli Zippo, sono più maturi e scrupolosi nello stile, meno istinto e tanta tecnica. Si cresce sani, si cresce belli. Ma io non disdegnavo affatto la stoner band di "Ode to maximum", era un'altra era, era un'altra età. Adesso li ammiro cavalcare il bisonte, adoro immaginare quello che la mente mi proietta. E' caldo, troppo caldo. "The Road To Knowledge" è un disco che entra dentro, gli Zippo scrivono ancora un ottimo lavoro.
Riccardo Merolli

www.rockambula.com