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domenica 19 aprile 2009
sabato 18 aprile 2009
REVIEW ON 'METALNEWS.DE' (Germany)

In der Musikbranche lassen sich unheimlich oft geographische Gegebenheiten mit irgendwelchen Musikstilen anscheinend untrennbar verbinden. Es gibt einen amerikanischen Sound, genau so, wie es unendlich viele finnische Bands gibt, die allesamt gleich klingen. Deutsche Metalbands lassen sich oftmals über einen Kamm scheren, genau so, wie italienische Kapellen eine große Vorliebe für bombastische Klänge haben. Mir persönlich völlig neu ist hingegen die Tatsache, dass es mit ZIPPO im Land des amtierenden Fussballweltmeisters eine waschechte und – so viel vorab – äußerst hörenswerte Stoner Rock-Truppe gibt, die mit „The Road To Knowledge“ gerade ihre zweite Visitenkarte abgegeben haben.
Keine Ahnung, ob es schon mal ein Review zu einer Stoner-Platte gab, in der das Wort „staubtrocken“ nicht bemüht wurde, in den kommenden Zeilen kommt man daran definitiv nicht vorbei. Die schwüle und aufgeladene Atmosphäre der Songs nimmt einen unweigerlich [und in mehrdeutigem Sinne] mit auf einen kurzweiligen und berauschenden Trip, dessen Zielort nicht genau definiert ist, sich aber ganz sicher in den Weiten der amerikanischen Wüstenlandschaften nahe der mexikanischen Grenze befindet. Angesiedelt in der musikalischen Nachbarschaft von Szene-Vorreitern, wie KYUSS, QUEENS OF THE STONE AGE oder ORANGE GOBLIN dröhnen die Gitarren nach dem kurzen Intro „Don Juan’s Words“ in „El Sitio“ gleich mächtig los. Der hier noch ganz dezent – im Laufe des Albums aber neben Hammond und Fender Rhodes noch häufiger und auffälliger - eingesetzte Moog-Synthesizer konterkariert das Ganze mit einer wundervoll psychedelischen Note. Nach dem Titelsong, bei dem man wieder ganz deutlich die Nebelschwaden mit süßlicher Duftnote aus den Lautsprechern quillen sehen kann, folgt mit „He Is Outside Us“ ein wunderschönes, nur auf der akustischen Gitarre vorgetragenes Zwischenspiel, das einem die Möglichkeit gibt, kurz Luft zu holen. Das treibende und staubtrockene [haha] „Chihuahua Valley“ reißt direkt mit und könnte im bisherigen Schaffen von ZIPPO ein kleiner Hit werden. Der Übergang zum eher relaxten, aber nicht minder starken „Ask Yourself A Question“ ist fließend, bevor mit „Lizards Can’t Be Wrong“ ein weiteres Intermezzo ansteht: mantra-artig und meditativ bietet es die nächste Gelegenheit zum Durchschnaufen, denn „The Road To Knowledge“ ist noch lange nicht am Ende angekommen. Die vielen Tempowechsel in „El Enyerbado“ sind dann ebenso beeindruckend, wie das achtminütige „The Smoke Of Diviners“, das staubtrocken [schon wieder] groovend loslegt und sich gegen Ende zwei Minuten lang in herrlich psychedelischem Wabern verliert. Nach einem weiteren - mexikanisches Flair versprühenden - Zwischenspiel legen ZIPPO in „Mitote“ los wie die Feuerwehr und erinnern zu Beginn auch stark an die Eröffnungssequenz aus JIMI HENDRIX‘ „Fire“. Auf jeden Fall ist das Stück ein weiteres, das man unbedingt gehört haben sollte, so perfekt werden hier einmal mehr Stoner Rock und Psychedelic verquickt. Die beiden abschließenden Tracks können zugegebenermaßen nicht mehr voll überzeugen, haben aber auf einer abwechslungsreichen und rundum gelungenen Platte auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung.
Zwar ist der Sommer noch in weiter Ferne, trotzdem könnte „The Road To Knowledge“ sich zu einer Platte mausern, die in der warmen Jahreszeit gerne und oft gehört wird. Wenn man mit Freunden beim Grillen zusammen sitzt und völlig entspannt der Sonne dabei zusieht, wie sie allmählich hinter dem Horizont verschwindet, entfalten die 13 Stücke sicher die optimale Atmosphäre, die diesen Moment zu etwas ganz Besonderem machen. Wahrlich beeindruckend, was ZIPPO uns hier kredenzen und Laune bringt es obendrein im Überfluss.
Timo Beisel [Kaamos]
venerdì 17 aprile 2009
REVIEW ON 'LIVE4METAL.COM' (UK)

REVIEW ON 'PURE METAL' (UK)
I cannot say that I remember what my exact thoughts were, when I was first informed that the name of the next band whose album I would have to write a review for was Zippo, but I was relatively confident about two things: a) that there would be little relevance between this album and the refillable metal lighter that was first produced back in 1933 and made popular by the US army during WWII, and b) that this would be anything but a normal band. Both my suspicions were confirmed the moment I got my hands on a copy of the band's second full length effort entitled "The Road To Knowledge" - a thirteen track album which combines, in equal quantities, elements of Stoner and Prog Rock in such a smart and inspiring way that will be impossible for fans of good quality music not to appreciate. REVIEW ON 'BLEEDING4METAL.DE' (Germany)
ZIPPO - The Road To Knowledge
8.5/10

Beim Hören von ZIPPO's zweiter Scheibe "The Road To Knowledge" käme man nie im Leben auf die Idee, dass es sich dabei um eine italienische Kombo handeln könnte. Ab dem ersten Ton fühlt man sich in die Wüste Mexicos versetzt. Wüstenstaub, Schweiß, Vollbärte, Zigarren sind die Assoziationen, die einen beim Hören dieses Konzeptalbums anschleichen, welches von "Die Lehren des Don Juan" (Carlos Castanedas) inspiriert wurde.
Ziemlich abgefahrene Platte. Ich kann mir nur vorstellen, dass die überbordende Kreativität auf eine übermäßige Konsumation von italienischem Mozzarella di Bufala mit seinem überhöhten Dioxinaneil zurückführen ist, aber wie gesagt: abgefahrene Platte. Irgendwie fühle ich mich mit all diesen Rhythmuswechseln, ungewöhnlichen Melodien und der Menge an Ideen an SYSTEM OF A DOWN erinnert, die aber klarerweise eine ganz andere Musikrichtung repräsentieren.
Progressive und auch psychedelische Stoner Songs, die auch innerhalb einer Nummer - wie beim 7-minütigen 'Three Silver Crows', das ruhig beginnt, später zu rumpeln beginnt und dann in einem ewig langen Riffingteil endet - oftmals überraschende Metamorphosen vollziehen, wechseln sich mit Zwischenspielen ab, die aus akustischen Gitarrenparts, aber auch mal nur aus minutenlangen Ommmm-Chören bestehen. Der Sound ist stonerhaft rumpelig, die Gitarren liegen schon einmal neben der Spur, man höre die schrägen Gitarrenharmonien in 'Chihuahua Valley'. Einige eher ungewöhnliche Instrumente wie ein Banjo oder Hackbrett tragen wesentlich zur Wüstenstimmung bei. Eine Platte, die zu überraschen weiß und die man sich aber erarbeiten muss, einen dann allerdings auch nicht loslässt.
des
www.bleeding4metal.de
REVIEW ON 'POWERMETAL.DE' (Germany)
ZIPPO - The Road To Knowledge

Hier wird das bunte und erdige Gewürz Psychedelic über einen fleischigen Rock-Knochen gestreut.
Blöderweise ist diese Tour von ZIPPO und THE ORANGE MAN THEORY so klammheimlich an einem vorbeigeschlichen wie viele weitere vorher. Das Angebot ist so groß und die Infos so spärlich. Merde!
Dann bleibt nur noch übrig, hinreichend auf dieses Energiebündel in konservierter Form hinzuweisen. ZIPPO mischen psychedelisches Riffing mit folkigen Elementen, servieren Proglässigkeiten und rühren eine gerngehörte kerngesunde Stimme unter, die sie dem modernden Grunge entrissen zu haben scheinen. Kraftvoll und überlegen verspielt verpeilt präsentiert sich dieses Konzeptalbum.
Die "Natives" – die Ureinwohner Amerikas - stehen Pate in der Themenfindung, die "nicht-alltägliche Wirklichkeit" der Yaqui-Indios Mexikos wird verherrlicht, literarisch Carlos Castanedas' "Die Lehren des Don Juan" eingewoben. So hoch angebunden sich das auch anhört, der mehrköpfige Stonermuckerverbund hat trotzdem eine immer wieder überraschende Platte zusammengestoppelt. Nachdem 'Ask yourself A Question' mitreißend melodiös ausgeklungen ist, folgt ein dunkelchorales Etwas, ganz ohne Schmott und Peinlichkeit. Die energetischen Ausbrüche werden mit Kontrasten angereichert, ohne die hier nur ein weiteres Kapitel genormte Eingängigkeit entstanden wäre.
Bis auf ein zwei überflüssige Normalrocks – 'El Enyerbado' ist so einer – ist der Trupp aber ein weiterer Beweis, wie virtuos die Koteletten auf dem Stiefel Europas zur internationalen Liga Eins aufschließen können. Schade, daß ich Sie verpasst habe. Ist ja noch einmal Sommer. Irgendwann.
Mathias Freiesleben
www.powermetal.de
REVIEW ON 'MUSICINBELGIUM.NET' (Belgium)
ZIPPO - The Road To Knowledge
4/5
Zippo surgit de Pescara (Italie) à l’été 2004, avec comme credo un stoner rock à visages multiples, allant des sonorités pachydermiques à la finesse tout en dentelle des mélodies. De leur petite cave de répétition sort un premier album auto-produit, "Ode to maximum", très bien reçu par les spécialistes du genre en 2006.
Le groupe se forge une réputation en concert, tournant en Italie et en Europe en première partie de fleurons du stoner : Orange Goblin, Colour Haze, Brant Bjork, Witchcraft, Solace, Stereochrist… Zippo développe ainsi l'habitude de jouer live, qui va lui servir sur son album suivant.
On peut s’en rendre compte sur l’extraordinaire deuxième album "The road to knowledge" qui vient de sortir sur le label Subsound. Le disque est un album concept inspiré du livre de Carlos Castaneda, "Les enseignements de Don Juan"(1968), qui fait état des expériences de l’auteur avec un shaman indien Yaqui. La qualité de l’inspiration spirituelle de cet album est rejointe par la qualité de la production, qui passe des studios italiens à ceux de Californie pour la mastérisation sous la houlette de John Golden (Neurosis, Melvins, Primus).
Le résultat est un implacable album de stoner progressif à l’italienne dans la veine de Ufomammut, avec un ancrage dans le heavy progressif italien des années 70 et tous ces groupes mythiques que furent I Teoremi, De De Lind, Balletto Di Bronzo, Biglietto Per L’Inferno ou Panna Fredda. Après l’écoute de ce magnifique effort, on reste petit et nu au bord de la route, frappé par la science de l’ambiance distillée par le groupe, qui alterne les incursions progressives complexes comme le système fédéral suisse et les lâchers de riffs mastodontesques.
A écouter après la troisième bière ou le deuxième joint, mais à écouter vraiment car ces types sont en mesure de refonder une scène stoner coincée dans de discrètes chapelles depuis que les Queens Of The Stone Age font de la pop music et que Nick Oliveri est aux abonnés absents. Fabuleux!
François Becquart
REVIEW ON 'KRONIC.IT' (Italy)
ZIPPO - The Road To Knowledge
3,5/5

Dedicato ai nativi americani
Rincorrere suoni, pensieri, credenze ed ideali nella speranza di inglobarli e mostrare una propria forma. Essere creativamente vivo è fondamentale dal punto di vista soggettivo-personale, ma terribilmente insufficiente in contesti circoscritti quali quelli artistici. Ciò di cui necessita un qualsiasi interprete è dunque un linguaggio.
Gli Zippo ci parlano attraverso lo stoner, tuttavia amano mischiare le carte facendo ricorso al doom, al rock, alla psichedelia ed al prog per manifestare pubblicamente il loro pensiero che cominciò a materializzarsi con l’autoproduzione Ode to Maximum.
Il bravo recensore - ora - dovrebbe dilungarsi nello scontato richiamo ai vari Kyuss, Black Sabbath, Mastodon e Tool, ma alla fine nasconderebbe la verità: nessuna di queste influenze riesce ad imporsi in maniera netta ed incontrovertibile sulle altre. Ciò significa che ognuno di noi può trovare tra le note di The Road to Knowledge ciò che meglio crede e questo - indirettamente - è sinonimo di eterogeneità sonora e personalità.
La continua (e raramente eccessiva) ricerca di metamorfosi garantisce agli Zippo una freschezza che resiste agli ostacoli creati da quell’indubbia frammentarietà partorita con ogni probabilità dalla trama di questo concept album che trae ispirazione dal libro di Carlos Castaneda Gli Insegnamenti di Don Juan. Infatti, la band abruzzese mostra con sicurezza tutto il suo potenziale ricco di melodie oscure, atmosfere pesanti e dotato un’immensa carica emotiva. Non a caso l’irrinunciabile spiritualità di questo disco rende gli Zippo dei novelli Karma (paragone forzato dal punto di vista musicale a causa di un sound più pesante e meno tribale ma non altrettanto – invece - da quello evocativo-sciamanico).
Anche questa volta la Subsound ci offre un prodotto alieno a testimonianza di una politica che predilige l’osare all'arte dell’accontentarsi. Prima o poi arriveranno anche le palate nei denti, ma ci sarò sempre perlomeno la soddisfazione di aver provato a dire qualcosa di diverso.
Lux
www.kronic.it
INTERVIEW ON 'INTERCITY MAGAZINE'







